Unsere nächsten Konzerte mit Kantaten von Johann Sebastian Bach:

Samstag, 8. Oktober 2022, 19 Uhr, Klosterkirche Pfäfers (zum Vorverkauf Konzert Pfäfers)

Sonntag, 9. Oktober 2022, 17 Uhr, Martinskirche Chur (zum Vorverkauf Konzert Chur)


Werke:

Kantate BWV 98: "Was Gott tut, das ist wohlgetan"

Kantate BWV 37: "Wer da gläubet und getauft wird"

Kantate BWV 104: "Du Hirte Israel, höre"


>>> Diese Musikerinnen und Musiker wirken mit


Die in diesem Konzert erklingenden drei Kantaten gehören in die Anfänge von Johannes Sebastian Bach in Leipzig (ab 1723). Zu seinen neuen Pflichten als Thomaskantor gehörte die wöchentliche Aufführung von Kantaten für den sonn- und festtäglichen Gottesdienst; dafür wurden pro Kirchenjahr etwa 60 Kantaten benötigt. Bach sorgte jedoch nicht nur für die Aufführungen, sondern er komponierte die Kantaten auch gleich selbst. Innert zweier Jahre schrieb er zwei komplette Jahrgänge mit je 60 Kantaten, und einen dritten Jahrgang schloss er 1727 ab. Zwei weitere Kantaten-Zyklen sind bezeugt, aber leider nicht erhalten. Nur schon die Anzahl der Kantaten in dieser einmaligen musikalischen Qualität erklärt die überragende Stellung, die Bach als kreatives Genie selbst im Vergleich mit anderen herausragenden Komponisten der Musikgeschichte einnimmt.

Die Kantaten «Du Hirte Israel, höre» (BWV 104) und «Wer da gläubet und getauft wird» (BWV 37) gehören zum ersten Leipziger Kantaten-Jahrgang und sind im Frühling 1724 erstmals aufgeführt worden (kurz nach der Uraufführung der «Johannes-Passion»). «Was Gott tut, das ist wohlgetan» (BWV 98) wird dem dritten Kantatenzyklus zugerechnet, sie erklang erstmals im November 1726.

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